Mediation - Rechtsanwalt Mainz - Kanzlei Vollmer, Bock, Windisch, Renz, Lymperidis Mainz, Wiesbaden und Frankfurt

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Mediation

Mittlerweile wird in Deutschland jede dritte Ehe geschieden. Die finanziellen und emotionalen Kosten sind dabei in der Regel enorm hoch. Dass am Ende alle Beteiligten in irgendeiner Form Verlierer sind, kann die Mediation verhindern: Statt Entscheidungen hinnehmen zu müssen, können Paare und Familien ihre Konflikte mit Hilfe eines Vermittlers außergerichtlich klären. Der Mediator ist eine neutrale Vermittlungsperson, die beide Partner unterstützt, eigenverantwortliche Lösungen zu finden, die für alle Parteien akzeptabel sind. Mediation zielt also auf die einverständliche Lösung eines Konfliktes ab. Das anwaltliche Berufsrecht, das über die Grundsätze der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit das gesamte im Rahmen der Mediation erlangte Wissen schützt, prädestiniert den Rechtsanwalt daher zum berufenen Mediator. Erfordert sind in der Mediation neben fundierten juristischen Kenntnissen die psychologischen und sozialpädagogischen Fähigkeiten des Vermittlers.

Die Parteien durchlaufen im Mediationsverfahren verschiedene Phasen. Innerhalb dieser Phasen findet der Mediator heraus, welche konkreten Interessen die jeweilige Partei hat und welche Bedürfnisse hinter den jeweiligen Standpunkten stehen. Erst wenn jede Partei die wirklichen Hintergründe der anderen Partei für eine bestimmte Forderung kennt, ist es möglich, diese Motive der anderen Partei nachzuvollziehen und steigert die jeweilige Bereitschaft, eine Lösung zu erarbeiten, mit der beide Parteien am Ende zufrieden sind. Der Mediator führt die unterschiedlichen Perspektiven der Streitparteien zusammen und mach der jeweils anderen Seite die konträre Sicht des anderen zugänglich. In diesem Verfahren werden nicht nur Abweichungen in den Standpunkten herausgearbeitet, sondern auch Übereinstimmungen festgestellt. Da der Mediator nicht parteiischer Interessenvertreter ist, sondern Mittler zwischen den Parteien, wird er diese über alle ihre Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten gleichmäßig aufklären. Diese Aufklärung gibt den Parteien die Möglichkeit, ihre Interessen selber zu vertreten und eigene Lösungen zu entwickeln. Es ist Aufgabe des Mediators, den Parteien Raum für ihre Positionen zu verschaffen, damit sie selbstbestimmt handeln und verhandeln können. Der Vorteil liegt auf der Hand: Kommt es zu einer einvernehmlichen Entscheidung beider Parteien für eine Lösung, ziehen beide Parteien daraus einen Nutzen und sind gerne bereit, sich an die selbst gefundene Lösung auch zu halten. Dies ist gerade der Unterschied zum gerichtlichen Verfahren, bei dem eine Partei eine durch das Gericht ergangene Entscheidung letztlich hinnehmen muss. Die Erfolgsquote bei der Mediation liegt bei über 75 %.

Sollte eine Mediation wider Erwarten scheitern, kann immer noch der Weg ins gerichtliche Verfahren gewählt werden. Keine Partei muss aber Angst haben, dass das in der Mediation Besprochene in einem gerichtlichen Verfahren gegen ihn verwendet wird, da in einem Mediationsvertrag zuvor festgelegt wird, dass die besprochenen Inhalte nicht verwertet werden dürfen. Der Mediator selbst kann in einem gerichtlichen Verfahren aufgrund vertraglicher Regelung von beiden Parteien nicht als Beweismittel verwendet werden, so dass die Vertraulichkeit der Mediation voll umfassend gewährleistet ist.

Herr Rechtsanwalt Windisch ist in diesem Gebiet seit über 10 Jahren erfolgreich tätig. Angeboten wird ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch für beide Parteien, in dem sie sich davon überzeugen können, dass Mediation der beste Weg ist, die Folgen einer Scheidung zu regeln. Sollte eine Partei im Anschluss des Gesprächs zur Durchführung der Mediation nicht bereit sein, entstehen keine Kosten.

Weitere Informationen finden Sie unter Familienrecht

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