Behindertes Kind - Rechtsanwalt Mainz - Kanzlei Vollmer, Bock, Windisch, Renz, Lymperidis Mainz, Wiesbaden und Frankfurt

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Erbrecht (Rechtstipps)

Rechtsgebiet: Erbrecht
Autor: Vollmer
Datum: 2003/07

Behindertes Kind – was tun für den Erbfall?

Eltern eines behinderten Kindes müssen in vielfältiger Weise Vorsorge für ihr Kind treffen:

Ausbildung, Unterbringung und Lebenshaltung erfordern frühzeitige Regelung. Doch was ist, wenn die Eltern versterben? Der Nachlass sollte möglichst dem behinderten Kind zugute kommen, ohne dass Sozialhilfeträger darauf zugreifen können. Hier bedarf es unbedingt korrekter testamentarischer Regelungen, um den Erhalt des Vermögens zu gewährleisten.

Dies kann erreicht werden über die Anordnung sogenannter Vor- und Nacherbschaften mit gleichzeitiger folgender Anordnung einer Testamentsvollstreckung. Das behinderte Kind wird dann Vorerbe und ein Dritter – beispielsweise weitere nicht behinderte Kinder – werden Nacherben. In der Anordnung der Testamentsvollstreckung entzieht man das dem behinderten Kind vererbte Vermögen in vollem Umfang des Zugriffs der Sozialhilfeträger.

Als Alternative steht der Weg über eine Vermächtnisanordnung mit Testamentsvollstreckung zur Verfügung. In jedem Falle gilt: Die rechtzeitige Anordnung sichert Vermögen!



RA Peter W. Vollmer
Sozius der Kanzlei Dr. Ehling und Kollegen