Mietwohnung gewerblich nutzen

Wer zu Wohnzwecken ein Objekt anmietet, legt damit zugleich den Nutzungszweck „Wohnen“ fest. In Zeiten von Homeoffice und verstärkt aufkommender, selbstständiger beruflicher Tätigkeit von Zuhause aus stellt sich die Frage, was diesbezüglich noch zulässig ist. In der Praxis erleben wir nicht selten, dass Vermieter von diesen beruflichen …
Anpassung von Betriebskostenvorauszahlungen im Wohn- und Gewerbemietverhältnis

In Zeiten ständig steigender Betriebskosten fragen sich viele Vermieter, ob bzw. wie die ursprünglich einmal vereinbarte Vorauszahlung auf Betriebskosten (sofern keine Pauschale vereinbart) möglich ist.
Für Wohnraummietverhältnisse ergibt sich dies aus § 560 BGB. Danach können beide Parteien …
WEG-Verwaltung kann Anwaltskanzlei ohne Alternativangebote beauftragen

Vor wenigen Wochen berichtete ich über eine Entscheidung des AG Hamburg-St. Georg, aus der sich die Befugnis einer WEG-Verwaltung zur Beauftragung einer Anwaltskanzlei auf Stundensatzbasis, im Rahmen des Ortsüblichen, ergab. Hierzu passend möchte ich von einer Entscheidung des BGH (Urteil vom 18.07.2025, Az. V ZR 76/24) …
WEG-Verwaltung kann Anwaltskanzlei auf Stundensatzbasis beauftragen

In § 27 WEG ist normiert, dass eine WEG-Verwaltung gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer berechtigt und verpflichtet ist, die Maßnahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung zu treffen, soweit diese untergeordnete Bedeutung haben und nicht zu erheblichen Verpflichtungen führen oder zur Wahrung einer Frist …
Nennung eines Kostenrahmens/Kostenobergrenze bei Beschlüssen über bauliche Maßnahmen

Die Nennung eines Kostenrahmens oder einer Kostenobergrenze bei Beschlüssen über Erhaltungsmaßnahmen oder baulicher Veränderungen ist wesentliche Tatsachengrundlage für die Ermessensausübung des Wohnungseigentümers. Dies gilt umso mehr als diese auch das Wirtschaftlichkeitsgebot zu beachten haben. Wird ein …
Rückgabeprotokoll nach Ende des Mietverhältnisses

Nach Ende des Mietverhältnisses muss eine Mietwohnung an den Vermieter zurückgegeben werden. Es besteht die landläufige Auffassung, hierfür gäbe es verbindlich einen gemeinsamen Rückgabetermin, in welchem ein Rückgabeprotokoll erstellt wird. Gesetzlich vorgeschrieben ist dies indes nicht. Wenngleich ein gemeinsamer Rückgabetermin …
Wohnungseigentümer und ihr umfassendes Einsichtsrecht

In § 18 Abs. 4 WEG steht geschrieben: „Jeder Wohnungseigentümer kann von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer Einsicht in die Verwaltungsunterlagen verlangen.“ In der Praxis stoßen allerdings Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft immer wieder einmal auf Widerstand, wenn sie Einsicht in die die Gemeinschaft …
Kündigung wegen Zahlungsverzug und zugleich unregelmäßiger Zahlung

Schon vor einiger Zeit befassten wir uns im Rahmen unserer Rechtstipps mit der fristlosen Kündigungsmöglichkeit bei Mietrückständen. Der Vermieter kann nach dem Gesetz bei Ausfall von zwei aufeinanderfolgenden Mieten oder einem Mietrückstand über einen längeren Zeitraum von mindestens der Höhe einer Monatsmiete ein …
Herausgabeanspruch gegen ehemaligen WEG-Verwalter

Immer wieder kommt es vor, dass im Rahmen des Wechsels der WEG-Verwaltung vom ausgeschiedenen Verwalter nicht sämtliche Unterlagen/Dokumente herausgegeben werden. Die Gründe hierfür mögen unterschiedlich sein, fest steht jedoch, dass die WEG bzw. deren neue Verwaltung auf die entsprechenden Informationen …
WEG kann nicht einfach auf Vergleichsangebote verzichten

Die Beauftragung von Werk- und/oder Dienstleistungen erfolgt üblicher und sinnvoller Weise nach Einholung mehrerer Vergleichsangebote. Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft können so abwägen und Beschluss nach Ermessensentscheidung treffen. In dem vom LG Frankfurt …