WEG-Verwaltung kann Anwaltskanzlei auf Stundensatzbasis beauftragen

In § 27 WEG ist normiert, dass eine WEG-Verwaltung gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer berechtigt und verpflichtet ist, die Maßnahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung zu treffen, soweit diese untergeordnete Bedeutung haben und nicht zu erheblichen Verpflichtungen führen oder zur Wahrung einer Frist …
Nennung eines Kostenrahmens/Kostenobergrenze bei Beschlüssen über bauliche Maßnahmen

Die Nennung eines Kostenrahmens oder einer Kostenobergrenze bei Beschlüssen über Erhaltungsmaßnahmen oder baulicher Veränderungen ist wesentliche Tatsachengrundlage für die Ermessensausübung des Wohnungseigentümers. Dies gilt umso mehr als diese auch das Wirtschaftlichkeitsgebot zu beachten haben. Wird ein …
Rückgabeprotokoll nach Ende des Mietverhältnisses

Nach Ende des Mietverhältnisses muss eine Mietwohnung an den Vermieter zurückgegeben werden. Es besteht die landläufige Auffassung, hierfür gäbe es verbindlich einen gemeinsamen Rückgabetermin, in welchem ein Rückgabeprotokoll erstellt wird. Gesetzlich vorgeschrieben ist dies indes nicht. Wenngleich ein gemeinsamer Rückgabetermin …
Wohnungseigentümer und ihr umfassendes Einsichtsrecht

In § 18 Abs. 4 WEG steht geschrieben: „Jeder Wohnungseigentümer kann von der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer Einsicht in die Verwaltungsunterlagen verlangen.“ In der Praxis stoßen allerdings Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft immer wieder einmal auf Widerstand, wenn sie Einsicht in die die Gemeinschaft …
Kündigung wegen Zahlungsverzug und zugleich unregelmäßiger Zahlung

Schon vor einiger Zeit befassten wir uns im Rahmen unserer Rechtstipps mit der fristlosen Kündigungsmöglichkeit bei Mietrückständen. Der Vermieter kann nach dem Gesetz bei Ausfall von zwei aufeinanderfolgenden Mieten oder einem Mietrückstand über einen längeren Zeitraum von mindestens der Höhe einer Monatsmiete ein …
Herausgabeanspruch gegen ehemaligen WEG-Verwalter

Immer wieder kommt es vor, dass im Rahmen des Wechsels der WEG-Verwaltung vom ausgeschiedenen Verwalter nicht sämtliche Unterlagen/Dokumente herausgegeben werden. Die Gründe hierfür mögen unterschiedlich sein, fest steht jedoch, dass die WEG bzw. deren neue Verwaltung auf die entsprechenden Informationen …
WEG kann nicht einfach auf Vergleichsangebote verzichten

Die Beauftragung von Werk- und/oder Dienstleistungen erfolgt üblicher und sinnvoller Weise nach Einholung mehrerer Vergleichsangebote. Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft können so abwägen und Beschluss nach Ermessensentscheidung treffen. In dem vom LG Frankfurt …
Kosten bei einem WEG-Beschlussklageverfahren

Kläger eines Beschlussanfechtungsverfahrens gegen die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer müssen unter Umständen selbst im Falle des Obsiegens anteilig Kosten des Verfahrens tragen. Der BGH entschied, dass Kosten eines Beschlussklageverfahrens als Kosten der Verwaltung gemäß § 16 Abs. 2 WEG zu werten sind …
Ansprüche WEG Pflichtverstöße des Verwalters

Durch die Änderungen des Wohnungseigentumsgesetzes im Dezember 2020 haben sich einige Dinge geändert. Unter anderem hat nunmehr der einzelne Wohnungseigentümer wegen Verletzungen von vertraglichen Pflichten durch den WEG-Verwalter keine direkten Ansprüche gegen den Verwalter selbst. Der BGH entschied, dass der zwischen …
Verjährungsfrist

Vor einiger Zeit machte der Unterzeichner darauf aufmerksam, dass gem. § 548 Abs. 1 BGB Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache schon innerhalb von sechs Monaten verjähren, wobei für den Beginn der Verjährung der Zeitpunkt der Rückgabe der Mietsache entscheidend ist …