Steuerrecht

Wir bieten Ihnen das vollständige Leistungsspektrum der Steuerberatung und wenden uns damit gleicher Maßen an alle Arten von Unternehmungen und Unternehmern (wie z.B. Freiberufler, Handwerker, Existenzgründer etc.) sowie Arbeitnehmer, Privatpersonen und auch Vereine.

Insbesondere für Existenzgründer bieten wir ein umfassendes Leistungs- und Servicepaket an. Wir begleiten Sie vom ersten Tag an bei allen Schritten der Existenzgründung, von der Finanzplanung über die Beratung zur Rechtsformwahl bis hin zur Buchhaltung, dem Erstellen von Steuererklärungen und der gestaltenden Steuerberatung

Unsere Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Persönliche Steuererklärungen aller Art, wie z. B. Einkommensteuer-, Erbschaftssteuer-, Schenkungssteuererklärungen; Feststellungserklärungen
  • Betriebliche Steuererklärungen aller Art wie z. B. Körperschaftssteuererklärungen, Umsatzsteuererklärungen, Gewerbesteuererklärungen;
  • Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Lohnbuchführung;
  • Jahresabschlussarbeiten: Bilanzerstellung, Einnahmen- Überschussrechnungen;
  • Beratung und Teilnahme an Betriebsprüfungen;
  • Beratung und Begleitung in Steuerfahndungsfällen;
  • Vertretung in Steuerstrafverfahren; Selbstanzeigen;
  • Nachfolgeberatung bzgl. Erbschaft und Erbfolge;
  • Existenzgründungsberatung, Stellungnahme zu Gründungsvorhaben (Gründerzuschuss der Bundesagentur für Arbeit);
  • Steuerliche Gutachten und Berechnungen bei Immobilienangelegenheiten;
  • Bearbeiten von Business-Plänen, Erstellen von betriebswirtschaftlichen Auswertungen, Investitions- und Finanzierungsplanung;
  • Außergerichtliche Rechtsbehelfsverfahrens und Aussetzungsanträge;
  • Finanzgerichtliche Klageverfahren;
  • Rechtschutz in Vollstreckungsangelegenheiten;
  • Steuerliche Gutachten aller Art;
  • Einholen verbindlicher Auskünfte bei Finanzbehörden;
  • Gemeinnützigkeitsfragen;
  • Fragen der Steuerberaterhaftung; prozessuale Vertretung
  • Rechtsformvergleich;
  • Arbeitnehmerveranlagung; Lohnsteuerrecht
  • Internationales Steuerrecht

Liebhabereiwahlrecht bei kleinen Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken

Das Bundesfinanzministerium hat sich zur Überraschung aller für eine Vereinfachungsregelung bei kleinen Photovoltaikanlagen und vergleichbaren Blockheizkraftwerken entschieden. Hier kann auf Antrag einkommenssteuerlich ein Liebhabereibetrieb unterstellt werden, wenn dies innerhalb einer Frist bis spätestens 31.12.2022 gegenüber dem Finanzamt erklärt wird. Voraussetzung ist, dass die installierte Leistung aller Anlagen bis zum 10 kW/kWP bzw. bei Blockheizkraftwerken bis zu 2,5 kW beträgt. Die Inbetriebnahme muss nach dem 31.12.2003 oder vor mehr als 20 Jahren erfolgt sein und der Strom muss zur Einspeisung und/oder eigenen Wohnzwecken etc. verwendet werden.

Die Details gilt es dann in einem Beratungsgespräch zu klären, denn verfahrensrechtlich ist die Angelegenheit nicht ganz einfach, da das Finanzamt die fehlende Gewinnerzielungsabsicht (Liebhaberei) von Beginn an unterstellt. Das führt natürlich auch zu Korrekturen rückwärts gerichtet, aber nur im Rahmen der Verjährungsfristen. Hier ist also genau zu prüfen, ob ein Antrag vorteilhaft ist, in dem dann auch für die Zukunft keine Überschussermittlungen mehr für diese Anlage erforderlich sind und sie auch nicht mehr in der Einkommensteuererklärung erscheint.

Bei Rückfragen zu diesem Themenkomplex beraten wir Sie gerne.

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Die Grundsteuerreform und ihre Umsetzung durch uns als steuerberatende Kanzlei

Wie Sie alle sicher aus der Presse entnehmen konnten, wird ab dem Jahr 2025 die Grundsteuer durch die Gemeinden in Deutschland für ca. 37 Millionen Objekte neu festgesetzt. Hintergrund war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018, welches das System der Bewertung von Grundstücken anhand von Einheitswerten für verfassungswidrig erklärt hat. Mittlerweile hat der Gesetzgeber reagiert und ein sogenanntes Bundesmodell als Grundsteuer-Reformgesetz verabschiedet. Vom Bundesrecht gibt es auch abweichende Regelungen über Länderöffnungsklauseln in den Ländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Hamburg, Sachsen und dem Saarland.

In einer ersten Stufe sind die Bürger ab dem 01.07.2022 aufgefordert, Steuererklärungen an das Finanzamt für die Ermittlung des Grundsteuerwertes abzugeben. Diese Erklärungen sind nach den Vorstellungen des Gesetzgebers in elektronischer Form abzugeben. Das Erstellen dieser Steuererklärungen obliegt dem Bürger selbst, er kann aber selbstverständlich auch einen Steuerberater zu Hilfe nehmen. Der vom Gesetzgeber eng gefasste Abgabezeitraum vom 01.07. bis 31.10.2022 führt faktisch dazu, dass die Millionen von Steuererklärungen in diesem Zeitraum sicherlich gar nicht beim Finanzamt eingehen werden können. Für die Zeit danach wird dann wahrscheinlich eine Wohlverhaltensphase der Finanzverwaltung über mehrere Monate folgen, ohne dass die verspätete Abgabe sanktioniert wird.

Wenn Sie sich unserer Hilfe bedienen wollen, stehen wir Ihnen in diesen Fragen ab Mai 2022 schon zur Verfügung. Wir haben in unseren Softwaresystemen die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit wir hoffentlich mit möglichst wenig Aufwand die vom Finanzamt geforderten Steuererklärungen richtig in Ihrem Sinne erstellen und übermitteln können. In der Folgezeit werden dann die Finanzämter in den nächsten zwei Jahren diese Steuererklärungen bearbeiten und ggfls. Rückfragen stellen und sodann bescheiden. Der darauf basierende Grundsteuerwert sollte unbedingt einer fachmännischen Überprüfung unterzogen werden, denn er gilt dann nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist für die nächsten 7 Jahre im Prinzip unveränderbar fort. Bis die Kommunen den Grundsteuermessbetrag mit dem jeweiligen Hebesatz multiplizieren und so eine Grundsteuer festsetzen, wird es dann bis in das Jahr 2025 hinein dauern. Bis dahin sind natürlich die bisherigen Grundsteuerfestsetzungen weiterhin gültig.

Wenn Sie uns mit der Bearbeitung einer dieser Steuererklärungen beauftragen wollen, benötigen wir eine gesonderte Vollmacht und wir benötigen im ersten Zuge gewisse grundlegende Angaben, die unabhängig von der Gebäudeart sind. Diese sind zunächst einmal das Aktenzeichen (ähnlich dem früheren Einheitswertaktenzeichen). Es ist dies nicht die Steuernummer. Weiterhin benötigen wir Angaben aus dem Grundbuch, die Gemarkungsbezeichnung, Flur und Flurstück sowie die Eigentumsanteile zum Stichtag 01.01.2022. Auch die Fläche (zur Not aus dem amtlichen Liegenschaftskataster) ist für uns notwendig. In der Folgezeit können wir dann aufgrund technischer Gegebenheiten die Bodenrichtwerte abfragen und je nach Bewertungsverfahren (Ertragswertverfahren/Sachwertverfahren) ist das Baujahr des Gebäudes, genauso wie die Gebäudeart, die Wohn- und Nutzfläche, die Anzahl der Wohnungen, die Anzahl der Garagen etc. von Bedeutung. Für diese Einzelfälle haben wir Fragenkataloge/Checklisten entworfen, die wir Ihnen vor Bearbeitung der Steuererklärung auf Nachfrage gerne zusenden können.

Wir stehen Ihnen also auch in Grundsteuerangelegenheiten beratend und mit unserem Service in technischer Hinsicht gerne zur Verfügung.

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